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Meister

Masterstudiengänge in Deutschland

Weltweit bevorzugen viele Studierende Deutschland für ihr Aufbaustudium. Dies ist vor allem der starken Wirtschaft des Landes mit seinem reichen historischen Hintergrund zu verdanken. Deutschland bietet Studierenden aus aller Welt eine große Auswahl an englischsprachigen Studiengängen.
Die hochrangigen Universitäten Deutschlands ziehen Studierende an. Diese Zahl ist deutlich höher als an anderen Universitäten in den USA und Großbritannien. Ein weiterer überzeugender Grund ist die Befreiung von Studiengebühren.
Hier finden Sie einen Leitfaden, der Ihnen ein besseres Verständnis des Masterstudiums in Deutschland vermitteln soll. Vor der Bewerbung stellen sich Studierenden viele Fragen, vom Studentenvisum bis hin zur Funktionsweise des deutschen Hochschulsystems. Dieser Leitfaden kann diese Fragen bestmöglich beantworten.
Masterstudiengänge / Aufbaustudiengänge in Deutschland
Deutschland ist in der Tat ein Land, das reich an Ideen und Geschichte ist. Das Land ist untrennbar mit einigen der bedeutendsten Denker der Geschichte verbunden. Berühmte Namen wie Immanuel Kant, Albert Einstein und Werner Heisenberg sind die wahren Juwelen dieses „Landes der Ideen“.

Hier sind einige überzeugende Gründe, warum Sie Deutschland gegenüber vielen anderen Standorten den Vorzug geben sollten –
  • Deutschland verfügt über einen reichen historischen Hintergrund, aus dem Einfallsreichtum und Innovationskraft hervorgehen. Die Aufklärung und die industrielle Revolution sind die beiden wesentlichen Triebkräfte hinter der Entwicklung Deutschlands. Kunst, Theologie und Philosophie tragen in vielfältiger Weise zur Weiterentwicklung des deutschen Bildungssystems bei, beispielsweise in den Bereichen Ingenieurwesen und Naturwissenschaften.
  • Die akademische Freiheit, Integrität und Strenge der deutschen Hochschulen haben sich im Laufe der Zeit bewährt. Deutsche Denker wie Wilhelm von Humboldt waren maßgeblich für die Entwicklung im 19. Jahrhundert verantwortlich.
  • Deutschland bietet Studierenden großzügige Möglichkeiten zur Arbeit nach dem Studium. Absolventen aus EU- und Nicht-EU-Ländern erhalten zunehmend bessere Zugangsmöglichkeiten zum Arbeitsmarkt. Rund 13 % der Studierenden stammen aus anderen Ländern.
  • Die hochrangigen deutschen Hochschulen bieten weltweit anerkannte Abschlüsse an.
  • Die Lebenshaltungskosten sind in Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern recht moderat. Zudem erheben viele deutsche Hochschulen gar keine Studiengebühren.

Deutsche Hochschulen

Mit rund 400 Hochschulen und 20.000 Studiengängen ist Deutschland im akademischen Bereich führend. Sie sollten sich gründlich informieren, bevor Sie eine Wahl treffen!
Verschaffen Sie sich einen Überblick:
Arten deutscher Hochschulen

Es gibt vier Arten deutscher Hochschulen:
  1. Forschungsuniversitäten (Universität): Sie betreiben eigenständige wissenschaftliche Arbeit in verschiedenen Fachbereichen, beispielsweise in der Forschung. Sie bieten Master- und Promotionsstudiengänge an.
  2. Technische Universitäten (Technische Universität): Diese Universitäten verfügen über Fachkompetenz in den Bereichen Naturwissenschaften, Technik und Ingenieurwesen. Sie bieten eine Vielzahl weiterer Abschlüsse an.
  3. Fachhochschulen: Diese Hochschulen konzentrieren sich auf Ingenieurwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften oder Sozialwissenschaften sowie andere praxisorientierte Fächer. Sie arbeiten mit verschiedenen Organisationen und Fachleuten zusammen.
  4. Hochschulen für Kunst, Film und Musik: Diese Hochschulen sind auf die praxisorientierte Ausbildung in kreativen Disziplinen spezialisiert. Wenn sich ein Studierender um einen Studienplatz an einer solchen Hochschule bewirbt, muss er kreative Fähigkeiten nachweisen.
Die renommierten Forschungsinstitute Deutschlands führen wichtige Forschungsprojekte durch. Die Max-Planck-Gesellschaft leitet diese Institute und die damit verbundenen Projekte. Alle Aktivitäten erfolgen in Zusammenarbeit mit der Industrie, Universitäten und Unternehmen. Diese Institute bieten Abschlüsse auf Doktorandenebene an, nicht darunter.
Private vs. öffentliche Hochschulen
In Deutschland gibt es 16 Bundesländer, von denen jedes für die Verwaltung der öffentlichen Hochschulen zuständig ist. Die staatliche Finanzierung und die Studiengebühren dieser Hochschulen werden im Rahmen des jeweiligen Landesbildungssystems geregelt.
In Deutschland gibt es rund 300 öffentliche Hochschulen. Hier ist eine große Zahl von Studierenden eingeschrieben, deren Anteil nach Schätzungen des DAAD (des Deutschen Akademischen Austauschdienstes) sogar bis zu 95 % erreichen kann. 
Demgegenüber stehen rund 120 private Hochschulen. Diese Hochschulen können ihre Studiengebühren frei festlegen und erhalten keine staatlichen Mittel. Dies ermöglicht es ihnen auch, höhere Gebühren zu erheben als öffentliche Hochschulen.
Sowohl öffentliche als auch private Hochschulen bieten den Studierenden hervorragende Möglichkeiten, ihre berufliche Laufbahn erfolgreich zu gestalten. Der einzige Unterschied zwischen diesen beiden Bereichen besteht in den erhobenen Studiengebühren.

Deutsche Universitätsstädte

Deutschland ist der ideale Ort, an dem sich jeder willkommen fühlt. Die studierendenfreundlichen Städte heißen Bildungssuchende herzlich willkommen. Städte wie Berlin und Heidelberg bieten faszinierende Anreize, die Studierende in hohem Maße anziehen. Die Perfektion des Ortes ist beeindruckend, und die entspannte Atmosphäre ist für Studierende in der Tat ideal. 

Einige der wichtigsten Universitäten in Städten und Gemeinden sind hier aufgeführt –
  • Berlin 
  • München
  • Nürnberg
  • Hamburg
  • Köln
  • Frankfurt am Main
  • Stuttgart
  • Düsseldorf
  • Dortmund
  • Essen
  • Leipzig
  • Bremen
  • Dresden
  • Hannover
  • Bonn
  • Münster
  • Karlsruhe
  • Mannheim
  • Augsburg
  • Braunschweig
  • Chemnitz
  • Kiel
  • Aachen
  • Lübeck
  • Erfurt
  • Rostock
  • Potsdam
  • Darmstadt
  • Ulm
  • Tübingen
  • Jena

Deutsche Masterstudiengänge

Studiendauer und Leistungspunkte
Die übliche Dauer deutscher Masterstudiengänge beträgt zwei Jahre (ca. zwei bis vier Semester). Der gesamte Studiengang umfasst 120 ECTS-Punkte. Diese 120 ECTS-Punkte lassen sich in zwei Hauptteile unterteilen: Die Module, Prüfungen und Studienleistungen machen 90 ECTS-Punkte aus, während die Masterarbeit 30 ECTS-Punkte umfasst. 
Abschlussarten
Deutsche Masterstudiengänge führen zu den Abschlüssen MA (Master of Arts) oder MSc (Master of Science). Die einzelnen Fachrichtungen bieten zudem alternative Abschlüsse an. Die Unterschiede in den Lerninhalten und Studienformen bilden den Hauptunterschied zwischen den Studiengängen. Die deutschen Masterstudiengänge werden in zwei Kategorien unterteilt: konsekutive und nicht-konsekutive Masterstudiengänge.

  1. Konsekutive Masterstudiengänge: Für diese Studiengänge fallen keine Studiengebühren an. Studierende können nach ihrem Bachelorabschluss in einem verwandten Fachbereich ein Masterstudium aufnehmen. Somit knüpfen diese Abschlüsse eng an den entsprechenden Bachelorstudiengang an.
  2. Nicht-konsecutive Masterstudiengänge: Diese Studiengänge sind im Vergleich zu anderen Fachrichtungen stärker berufsorientiert und praxisnah ausgerichtet. Sie sind gebührenpflichtig und konzentrieren sich auf einen anderen sowie hochspezialisierten Bereich.
Für die deutschen Masterstudiengänge sind entsprechende konsekutive Bachelorstudiengänge erforderlich.

Studieninhalte 

Für deutsche Masterstudiengänge gibt es separate Lernmodule. Diese Inhalte variieren je nach Studiengang. Es hängt von der Wahl der Studierenden ab, ob sie praktische Workshops, Feldforschung, Seminare in kleinen Gruppen, Vorlesungen oder selbstständiges Lernen bevorzugen.
Forschungsuniversitäten bieten verschiedene Seminare und Vorlesungen, praktische Arbeiten, Lektüre und selbstständiges Studium usw. an. Die praktischen Arbeiten werden im Labor durchgeführt. Demgegenüber bieten Fachhochschulen mehr praxisorientierte Ausbildung, die an den Forschungsuniversitäten fehlt. Der Schwerpunkt liegt dort zudem auf Workshops, die von externen und branchenbezogenen Experten organisiert werden. Hochschulen für Kunst, Film und Musik bieten künstlerische Studiengänge an, die alle praktischen Fertigkeiten und Kompetenzen vermitteln.

Benotung und Bewertung

In den Masterstudiengängen und Kursen in Deutschland wird das Fünf-Punkte-Benotungssystem verwendet. Dabei kann die Bestehensnote zwischen 1,0 (beste Note) und 4,0 (knapp bestanden) liegen. Sehen wir uns die Details genauer an –
Die Notenbereiche 4,0 und 5,0 werden verwendet, um Leistungen als nicht bestanden zu bewerten, wenn diese die erforderlichen Standards nicht erreichen. Die Abschlussnote ergibt sich aus der Summe der Gesamtleistung der Studierenden über alle Module und die Abschlussarbeit hinweg. Bei der Berechnung wird jede Komponente entsprechend der ECTS-Leistungspunktzahl gewichtet.
Finanzierung und Gebühren

Öffentliche und private Hochschulen in Deutschland gelten als bessere akademische Option, da sie nur geringe Studiengebühren erheben. Der Masterstudiengang in Deutschland steht Studierenden aus aller
und bietet deutschen, EU- sowie Nicht-EU-Studierenden eine faire Ausbildung. Einige Ausnahmen und Kriterien sind hier aufgeführt –
  • Private Hochschulen erheben Studiengebühren, während die übrigen deutschen Hochschulsysteme öffentlich finanziert werden.
  • Das Bundesland Baden-Württemberg erhebt von internationalen (Nicht-EU-)Studierenden eine Gebühr von 1.500 € pro Semester.
  • Einige Studiengänge richten sich an Berufserfahrene. Bei einigen nicht aufeinander aufbauenden Masterstudiengängen fallen Studiengebühren an.

Bewerbungsverfahren

Für Bewerbungen im Aufbaustudium gibt es kein zentrales Portal. Von den Studierenden wird erwartet, dass sie einen Studiengang finden, der ihrem Interesse entspricht, und sich dann direkt bei den jeweiligen Hochschulen bewerben. Einige Hochschulen haben sich für Uni-Assist entschieden, um die weltweit eingehenden Bewerbungen zu verwalten.
Es gibt kein starres System von Bewerbungsfristen für die Hochschulen. Jede Hochschule kann ihre eigenen Fristen festlegen und anwenden, die mindestens vier Monate im Voraus bekannt gegeben werden müssen (insbesondere, wenn Zeit für die Beantragung eines Studentenvisums benötigt wird).
Die Studierenden können mehrere Bewerbungen gleichzeitig einreichen, sofern sie genügend Zeit einplanen, um diese sorgfältig zu bearbeiten und abzuschließen.
Obwohl dies eine individuelle Entscheidung ist, können Hochschulen von den Studierenden eine Bearbeitungsgebühr erheben, die in der Regel kaum über 50 € hinausgeht. 
Der Uni-Assist-Service unterscheidet sich hinsichtlich Leistung und Gebühren, was sich letztlich in der zusätzlichen Unterstützung widerspiegelt.

Zulassungsvoraussetzungen 

Ein geeigneter Bachelor-Abschluss ist die zentrale Voraussetzung für die Zulassung zu einem Masterstudiengang in Deutschland. Der Bachelor-Abschluss sollte von den deutschen Hochschulen anerkannt sein. Die Studierenden sind nicht verpflichtet, einen Bachelor-Abschluss ausschließlich an einer deutschen Hochschule erworben zu haben. 
Uni-Assist unterstützt die Studierenden bei der Zulassung an einer deutschen Hochschule.
Die akademischen Anerkennungszentren ENIC-NARIC der EU können die Studierenden ebenfalls während des gesamten Zulassungsprozesses unterstützen.

Sollten zusätzliche Zulassungsvoraussetzungen bestehen, können Studierende prüfen, ob für Studiengänge mit begrenzten Studienplätzen weitere Anforderungen gelten –
  • Angaben zur Sekundarschulbildung: Einige deutsche Hochschulen fordern möglicherweise zusätzliche Angaben von internationalen Studierenden an, um mehr über deren Bildungsweg zu erfahren. Sie können dies als ein „Schulabschlusszeugnis“ betrachten, das der deutschen Hochschulzugangsberechtigung entspricht. Britische GCSEs oder A-Levels (oder gleichwertige Zeugnisse) sind ebenfalls zulässig.
  • Vorstellungsgespräch: Falls eine deutsche Hochschule Ihre Erfahrungen und Ihre Bewerbung näher erörtern möchte, können Videogespräche stattfinden.
  • Aufnahmetests: Standardisierte Aufnahmetests für Masterstudiengänge oder sonstige zusätzliche Aufnahmeprüfungen können sowohl im Rahmen des allgemeinen Auswahlverfahrens als auch für spezialisierte Studiengänge stattfinden. Bei diesen Tests für Business-School- und MBA-Studiengänge kann zudem die Vorlage von Ergebnissen anerkannter Tests wie GRE oder GMAT erforderlich sein.
  • Die oben genannten Angaben stellen eine vollständige Übersicht über die Anforderungen dar, die deutsche Hochschulen möglicherweise stellen. Es wird nicht in jedem Fall alles abgefragt oder erwartet. Die Studiengänge oder die Hochschule können sich unter Umständen auch mit einem anerkannten Bachelor-Abschluss zufrieden geben.

Sprachvoraussetzungen

Da Studierende aus aller Welt kommen, werden verschiedene deutsche Masterstudiengänge zum besseren Verständnis auf Englisch unterrichtet. Die Studierenden müssen möglicherweise ein Sprachprüfungsergebnis vorlegen, um in Deutschland studieren zu können und ihre Sprachkenntnisse nachzuweisen. Ihr Studiengang entscheidet über den weiteren Weg –
  • Studiengänge in englischer Sprache: Auch wenn keine Deutschkenntnisse verlangt werden, müssen nicht-muttersprachliche Englischsprecher den Test bestehen, um das Studium fortsetzen zu können. Hier kann es zu Abweichungen kommen, wenn die Studierenden einen Bachelor-Studiengang (oder einen vergleichbaren Studiengang) in englischer Sprache abgeschlossen haben.
  • Studiengänge auf Deutsch: Diese Studiengänge richten sich an internationale Bewerber, die die Lehrveranstaltungen in deutscher Sprache besuchen möchten. Diese Studierenden sollten ihre Sprachkenntnisse nachweisen. Das Testergebnis entscheidet nun darüber, ob der Studierende an einer bestimmten Hochschule zugelassen wird oder nicht. Einige Hochschulen können eine Ausnahmegenehmigung erteilen, um die Sprachkenntnisse zu klären, und den Studierenden die Möglichkeit geben, vor Studienbeginn einen Deutschkurs zu absolvieren.

Es lohnt sich immer, einen Deutsch-Sprachtest abzulegen, unabhängig davon, ob dies von der Hochschule verlangt wird oder nicht. Dies ist die ideale Gelegenheit, durch ein Auslandsstudium zusätzliche Sprachkenntnisse aufzubauen. Wenn Sie zusätzliche oder parallele Sprachkurse absolvieren, stellt dies für internationale Studierende einen Vorteil dar.
Dieses zusätzliche Lernen und die Prüfung werden Ihnen helfen, eine bessere Beziehung zu Deutschland aufzubauen. Sie können Fähigkeiten und Kenntnisse erwerben, die Sie in Ihren Lebenslauf aufnehmen können und die letztendlich Ihre Leistung zusätzlich unterstreichen.

Zahlreiche Klauseln (die Zulassungsbeschränkung)

„Numerus clausus“ bedeutet „begrenzte Anzahl“. Einige deutsche Masterstudiengänge unterliegen dieser Regelung, d. h. dem Numerus clausus. Dieser gibt gewissermaßen die Gesamtzahl der Studierenden an, die der Studiengang aufnehmen kann.
Davon sind insbesondere die Fachbereiche Medizin, Veterinärmedizin, Zahnmedizin und Pharmazie stark betroffen.
Im Folgenden listen wir die beiden wichtigsten Arten des Numerus clausus auf, die deutsche Hochschulen üblicherweise anwenden –
  • Die (von der deutschen Bundesregierung) zentral beschränkten Studienfächer werden als „zentraler Numerus clausus“ bezeichnet.
  • Die lokal (durch die Hochschulen selbst) beschränkten Studiengänge werden als „lokaler Numerus clausus“ bezeichnet.

Es ist Aufgabe der Hochschule, jedem Studierenden im Vorfeld klar zu erläutern, welcher Numerus clausus für ihn gilt. Diese Klärung sollte vor der Bearbeitung der Bewerbung erfolgen.

Bewerbung über Uni-Assist

Einige deutsche Hochschulen nutzen das Bewerbungsportal „Uni-Assist International“.
Vergessen Sie nicht, die spezifischen Anforderungen des von Ihnen angestrebten Masterstudiengangs zu prüfen. Die Hochschule nutzt Uni-Assist möglicherweise nur für bestimmte Studiengänge.
Die Funktionsweise von Uni-Assist kann je nach Hochschule und Studiengang variieren. Sie müssen sich vergewissern, ob die Nutzung dort zulässig ist. Ausländische Abschlüsse und Zeugnisse müssen im Rahmen der Anerkennung und Beglaubigung geprüft werden.
Beim Ausfüllen des Antrags leitet Uni-Assist die Bewerbung entweder an die Hochschule weiter oder erstellt eine VPD (Vorprüfungsdokumentation). Dies unterstützt die Studierenden zusätzlich bei der Abwicklung des Bewerbungsverfahrens.
Die derzeitige Gebühr von Uni-Assist beträgt 75 €, wobei im selben Semester zusätzlich 15 € als zusätzliche Hochschulgebühr anfallen können. Studierende können den Uni-Assist-Service für mehrere Bewerbungen nutzen, ohne dass ihnen dabei unerschwingliche Kosten entstehen.
Die gute Nachricht ist, dass einige Hochschulen diese Uni-Assist-Gebühren sogar für Sie übernehmen können – dies wird als „Kostenübernahme“ bezeichnet.

Studentenvisum

Jedes Jahr kommen zahlreiche Studierende zur beruflichen Weiterentwicklung nach Deutschland. Die internationalen Studierenden werden in diesem Land herzlich willkommen geheißen. Das Land verfügt über offene Grenzen und lockere Einreisebestimmungen im Rahmen von Abkommen mit verschiedenen europäischen Ländern (Schengen-Raum).
Visabestimmungen
Hier finden Sie einige wichtige Informationen, die Sie bezüglich des deutschen Studentenvisums, der Einwanderung und des Aufenthaltsrechts (je nach Staatsangehörigkeit) beachten müssen –
  • Studierende aus der EU, dem EWR oder der Schweiz benötigen kein Visum für ein Masterstudium in Deutschland. Dennoch benötigen Studierende eine Aufenthaltserlaubnis.
  • Abgesehen von den oben genannten Ländern benötigen Studierende aus anderen Ländern sowohl ein reguläres Visum als auch eine Aufenthaltserlaubnis.
Ein Touristenvisum ist für Ihr Studium in Deutschland nicht zulässig, allerdings können Sie dieses Visum in ein Visum für Studienbewerber oder ein Studentenvisum umwandeln. Dieses Visum unterstützt die Studierenden auch bei Kurzzeitkursen, falls sie Sprachkurse oder ähnliche Programme absolvieren möchten.

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